Ludwigshafen am Rhein

Alte Heimat, Stadt am Fluss, Stadt im Fluss, abgewandt von ihrem Fluss. Und jetzt geöffnet, der Blick auf die neu erstrahlenden Lagerhäuser am Mannheimer Ufer, die eigenen Hafenlager niedergelegt und den Menschen der Stadt zurückgeben. Zumindest soweit sie dem Moloch des Kommerzes folgen können, oder denen zuschauen wollen, die es sicht leisten können. Zugleich der weitere Verfall der jungen Innenstadt, doch in einer Weise, die die Urspünge der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts wieder hervorheben, ja zum Glanzpunkt einer städtischen Ödnis werden lassen. Tortenschachtel, Berliner Platz, belebt, vereinnahmt derer, mit dieser Stadt lebenden. Und der eigenen Konkurrenz am Ende der Magistrale ausgeliefert, wie einst, vor Jahren, dem ähnliche Versuch der Moderne, der nun, nachdem er verroht ist, wohl verrottet und das Fundament den Entscheidern in den Stockwerken darüber sichtbar macht.

Doch Leben am Fluss, für die Menschen der Stadt, aufgewertet, durch die Straße ins Grüne, in die Frische der Haardt, die Tanke und den Kiosk nahversorgt. Auch ohne die Öffnung zum Rhein und der Verlockung, diese nicht mehr sehen zu müssen, da die Galerie alles umschließt.

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