Reiseliteratur

Gut vorbereitet will ich Sehen, Kennenlernen und Schmecken. Also müssen Bücher mit, bereits gelesene, zu lesende und zeitlose. Glücklicherweise fährt uns dieses mal unser Auto nach Portugal. Im Fluggepäck wäre die Mitnahme der kleinen Potugal-Bibliothek fast undenkbar, oder doch zumindest unbezahlbar.

So aber, können mit:

– Die Praktischen (Reiseführer, Wörterbuch und Karten).
– Die zu lesenden: dreimal Lissabon, einmal Saramago.
– Die Zeitlosen, zum nachschlagen und schmökern (nochmals Saramago und natürlich Pessoa).

Durchaus gespannt bin ich auf die drei Bücher mit gleichen Titel. Die Auflagen sind von 1989 (Heinemann), 2005 (Frank) und 2009 (Scholl). Fange ich – rein zeizlich natürlich – vorne oder hinten an ? Oder vielleicht doch in der Mitte. Ein kurzes Blätter zeigt dass Claus-Günther Frank trotz literarischem Bezug den praktischen Nutzen nicht aus dem Blick verlieren zu scheint, Sabine Scholl eine Verschlagwortung wählt, deren Sinn (oder auch Berechtigung) sich mir hoffentlich nach dem Lesen erschließt und Ellen Heinemann wohl, auf den ersten Blick, Textfragmente aneinanderreiht, deren Gehalt sich hoffentlich nicht aus der Zusammenhangslosigkeit im Blick auf die Urtexte ergibt.

Bleiben die beiden (kunst-)historischen Portugal-Führer. Hans Peters Burmeisters Portugal hat sich bei der letzten Tour auf den Spuren Saramagos bereits bewährt. Ein gelesenes Buch, aber dennoch eine große Hilfe bei der Einordnung des Sehens. Hans Strelockes Portugal fällt zunächst durch die ungewohnte Tourwahl von Süd nach Nord auf. Der erste Eindruck nach den einführenden Kapiteln zu Geschichte und Kunstgeschichte lässt jedoch auf viel mit klarer wissenschaftlicher Sprache geschriebene Erfahrung hoffen. Sicherlich, auch durch die Gliederung in Touren, ein spannender Tourenhelfer.

 

Eine Antwort auf „Reiseliteratur“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.